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Was denkt der Besucher, der Eingeber, der Programmierer? Kann man etwas verbessern?

Hans-Jürgen Scheibl
Hans-Jürgen Scheibl ✭✭✭
June 7, 2025 bearbeitet November 19, 2025 in Verbesserungsvorschläge

Grüß Gott,

wie Sie sicher aus meinen anderen Posts entnehmen können, probiere ich gern in die verschiedenen Rollen zu schlüpfen, ohne dabei sicher zu sein, dass man in der Realität nicht auch andere Gedanken haben kann. Probieren Sie es selbst einmal aus.

Auch sind meine Anmerkungen nicht immer systematisch sortiert und schon gar nicht vollständig. So wie sie einfach kommen und welches Profil mir durch meine Reise durch das FS-Universum unterkommt. Manche Profile sind langweilig, andere elektrisieren mich. Dabei steht immer die Frage im Vordergrund: Wie würde ich es programmieren?

https://www.familysearch.org/de/tree/person/details/G335-3QH

Das scheint der erste Fall einer wilden Ehe zu sein, die mir unterkommt:

grafik.png

Hier würde ich zumindest die Namen der Partner in () hinter dem Paar einfügen. So muss ich erst einmal in den Tiefen dieses Profils suchen. Das ist ziemlich lang und enthält viele Kinder. Offensichtlich sind das aber auch noch drei zu wenig.

Was sagt denn die Qualitätsbewertung dazu?

grafik.png

Also dieser Programmierer meint, dass schon die 15 Kinder grenzwertig sind. Aber eigentlich müssten es doch - wie gerade gezeigt - 18 sein. Davor erscheint dreimal dieselbe Fehlermeldung. Irgendwie erinnert mich das an die Supermarktkasse, wenn jeder Joghurt einzeln über den Scanner gezogen wird.

Bleiben wir einfach hier, wenn wir die "Daten ??ohne?? Konflikte" offen haben. Irgendwo muss es die bemängelte Ortsangabe „Plzeň, Czechia“ im Profil geben. Also versuche ich für diese Betrachtungen den Text zu markieren. Ups, die Seite wird durch eine Erklärung überlagert

grafik.png

Vorerst traue ich mich nicht auf "Verwerfen" zu klicken. Noch weiß ich nicht, was der Programmierer damit geplant hat. Also einfach zurück und im Profil suchen.

Optisch kann ich nichts erkennen, auch eine Suche über den Browser schlägt fehl. Irgendwoher muss die QS ja diese Information genommen haben. Auf der sichtbaren Seite ist der Standard auf jeden Fall nicht zu sehen.

Der Josef Hynek (G335-3QH) (1805-1870) beginnt 1826 eine erste Ehe mit der Marie Kouba (GQ28-FV7) (1802-1857). Sie haben bis 1853 sieben leibliche Kinder.

Dann folgen noch zwei Adoptionen (leider ohne Quellenangabe zu diesen rechtlichen Adoptionen). Also sind es wohl automatische Adoptionen, die sich auf die beiden unehelichen Kinder der Veronika Hynek (Hynková) (GQ28-FDW) beziehen. In den neueren Versionen hat der Programmierer diese automatische Adoption eingebaut, um die mehrfachen Eltern eines Kindes zu vermeiden. Auf dem Mutter-Profil wird es etwas deutlicher

https://www.familysearch.org/de/tree/person/details/GQ28-FDW

Nun kann man sich an dieser Stelle fragen: "Was bedeutet hier 'Adoption'?"

  • Das erste uneheliche Kind, die Marie, wandert mit ihrer Mutter nach den USA aus und heiratet dort.
  • Das zweite uneheliche Kind, die Josefa, wird nur 15 Tage alt.

Zurück zum Josef Hynek (G335-3QH). Er heiratet nach dem Tod seiner ersten Frau die Barbara Rott (G381-W14), die ein Kind Veronika Rott (G38B-17G) mit in die Ehe einbringt. Aufgrund der Beibehaltung des Frauennamens gehe ich davon aus, dass es ein uneheliches Kind ist, das zwar als Pflegschaft, aber nicht als Adoption in die neue Ehe aufgenommen wird.

Auch dieses Kind hat selbst ein uneheliches Kind Franz Xaver (G381-6KF), bevor es heiratet. Aber das führt uns noch weiter weg.

Jetzt kommt nämlich der wirklich spannende Teil - die wilde Ehe:

Der mehrsprachige, rote Hinweistext kommt vom ins Deutsche übersetzte Eingabeformular gemischt mit der Forscherin-Eingabe:

grafik.png

Opa ist Adoptivvater. Der richtige Vater ist unbekannt.

Eigentlich sollte man dieses in der heutigen Zeit in die Sprache des Besuchers übersetzen.

Fragen: Wer hat das im Original geschrieben? Ist die automatische Adoption wirklich nötig?

Die Abschreiberin - Frau Abbott - war es sicher nicht, was uns der Änderungsdienst beweist.

Gut oder schlecht, also muss es eins der überlebenden Kinder gewesen sein. Eigentlich nur das jüngste, nach Amerika ausgewanderte Kind - Maria (GQ28-5XK). Alle anderen unehelichen Kinder sterben kurz nach der Geburt.

Somit kennt die Maria ihren echten Vater leider nicht.

Was heißt das?

Ihr biologischer Stammbaum ist nur ein Halbbaum. Aber das FS-Konzept füllt den Baum einfach auf:

grafik.png

Herzliche Grüße von (name removed)

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Active · Zuletzt aktualisiert June 7, 2025

Kommentare

  • Hans-Jürgen Scheibl
    Hans-Jürgen Scheibl ✭✭✭
    June 8, 2025

    Schön schaut er aus - der Fächer -, schön voll. Aber wer genau hinschaut, sieht, dass der linke, "adoptierte" Teilbaum genau dieselben Personen enthält wie der rosa Sektor (nur um eine Generation = Ring versetzt). Das ist aber in einem "biologischen" Baum nicht möglich.

    Wenn es jetzt noch zu weiteren "Adoptionen" in früheren Generationen oder zum Ahnenschwund kommt, vermehren sich die Dopplungen (Vier-, Achtlungen usw.) noch mehr.

    Das wäre doch eine interessante Programmieraufgabe, solche Vielfachheiten optisch (z. B. kursiv) herauszuheben.

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